Die Geologie der Region
Die Fränkische Schweiz ist ein Teil des Fränkischen Jura und als solcher geprägt durch den Karst. Diese spezielle Erosionsform tritt überall dort auf, wo Kalksteinfelsen offen zutage treten und unter den Witterungseinflüssen verschiedene Phänomene zustande kommen.
Eine kurze Geschichte der Frankenalb
Die Frankenalb ist ein Mittelgebirge, das sich vom Ries nach Osten bis Regensburg hinzieht, hier nach Norden umbiegt und sich am Westrand des Bayerischen Waldes, des Böhmerwaldes und des Fichtelgebirges bis zum Staffelstein nahe des Mains erstreckt.
Binghöhle
Dies ist die einzige Schauhöhle der Fränkischen Alb, die im gebankten Kalk des Weißen Juras und nicht im Dolomit liegt. Dadurch ist ihr Charakter natürlich ganz anders als der anderer fränkischer Höhlen. Die Höhle ist sehr schön versintert.
Bei einer Grabung in ihrem Eingangsbereich wurden Spuren menschlicher Besiedlung, wie Feuerstellen und Scherben, gefunden. Außerdem eine große Anzahl Knochen von Wisent, Hirsch, Reh und anderen. Allerdings keine Höhlenbärenknochen. Im Rahmen dieser Grabung wurde auch die Höhle entdeckt.
Der Druidenhain bei Wohlmannsgesees
Eine vermutete Kultstätte unter dem Aspekt klufttektonischer und bodenkundlicher Untersuchungen
Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken e.V.
Die Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken wurde im Jahre 1964 als nichteingetragener Verein von 8 Höhleninteressierten in Nürnberg gegründet. Ihr Aufgabengebiet war - und ist es noch heute - die Erforschung von Karsterscheinungen in weitestem Sinne, sowie deren Schutz.
Karstphänomene und ihre Beziehungen zum fränkischen Höhlen- und Kluftsystem
Geologische Gesteinsschichten sind praktisch immer ein Vielkörpersystem, das von Trennflächen durchzogen ist; diese bestimmen weitgehend das Verhalten des Gebirges bei Beanspruchung un bei Lösungsvorgängen. Die Gesamtheit der Trennflächen (Schicht-, Schieferungs-, Kluft- und Störungsflächen) wird als Trennflächengefüge bezeichnet.
Maximiliansgrotte
Der alte Eingang der Maximiliansgrotte ist das Windloch, ein 27 m tiefer Erdfall, der durch den teilweisen Einsturz der Decke im Leissnerdom entstanden ist. Bis 1852 wurde die Höhle deshalb Windloch am Zinnberg genannt. Sie wurde im folgenden mehrfach umbenannt, zuerst in Deutsche Douglashöhle, dann in Wunderhöhle oder Wundershöhle. Ihren heutigen Namen erhielt sie in Verehrung für den damaligen König MAX II. von Bayern. Im Volksmund wird sie auch Krottenseer Höhle genannt.
Sophienhöhle
Die Sophienhöhle befindet sich am nordwestlichen Talrand des Ailsbachtals, unweit der Burg Rabenstein. Man erreicht sie am leichtesten in 15 min Fußweg vom Parkplatz der Burg Rabenstein aus oder durch einen Anstieg von 35 Höhenmetern von der Talsohle aus. Hier befindet sich ebenfalls ein Parkplatz. Beide Wege sind gut beschildert.
Süddeutsche Schichtstufenlandschaft
Eine Schichtstufe ist eine Landschaftsform, die durch die Verwitterung entsteht. Bei fast horizontal liegenden Sedimentschichten bildet sie sich zwangsläufig durch den Wechsel von weichen und harten Schichten. Die harte Schicht wird nämlich langsamer abgetragen, die darunterliegende weichere Schicht wird schneller verwittert. Dadurch wird die harte Schicht unterhöhlt. Sie bricht nach und erhält so eine scharfe Kante, die immer weiter zurückwandert. Wenn dadurch die nächste harte Schicht freigelegt wurde ereignet sich dort mit der wiederum darunterliegenden weicheren Schicht das gleich. Die nächste Stufe entsteht.
Teufelshöhle bei Pottenstein
Das imposante, 13 m breite, 11 m hohe und 80 m tiefe Portal im Steilhang des Weiherbachtals war schon lange Zeit bekannt. Ursprünglich wurde dieser Teil einfach als Teufelsloch bezeichnet. Damals waren lediglich die ersten 100 m zugänglich. Mit der Entdeckung der Fortsetzung ist die Länge auf 1500 m angestiegen.
